Vieste

Am heutigen Tag war Sight-Seeing angesagt. Zuerst morgens in aller Frühe (da ist noch nicht soviel Verkehr) erkunden wir das Städtchen hoch auf den Klippen, das genau am Sporn des italienischen Stiefels liegt, auch Gargano genannt. Neben dem Kastell (leider militärisches Sperrgebiert) und der Kathedrale gibt es viele weitere Sehenswürdigkeiten u.a. steinzeitliche Graffiti. Besonders sehenswert sind die kleinen Gassen und Gässchen, leicht gebogen, damit die Luft zirkulieren kann aber kein Zug entsteht und im Sommer eine angenehme Kühle herrscht, wobei im Winter der Ort deshalb auch nicht auskühlen kann. Wir lassen uns Zeit bis zum frühen Nachmittag.

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Der Wind kommt mal wieder aus der richtigen Richtung und wir können nur unter Vorsegel die Küste entlang schippern. Hier gibt es jede Menge Grotten, Höhlen und Wehrtürme von Ruine bis komplett erhalten. Schon nach drei Stunden sind wir an unserem Etappenziel MATTINATA angekommen. Ein sehr altes Städtchen, das in grauer Vorzeit durch eine Flutwelle dem Untergang geweiht war. Deutsche Archäologen haben dies herausgefunden und so sind die alten Fundamente heute am kleinen Hafen zu besichtigen. Der Hafenmeister verweist uns auf einen Ankerplatz vor dem Hafen und da eine ruhige Nacht zu erwarten ist fällt das Eisen auf gut haltenden Sandgrund. Dagmar bereitet uns die vom Fischer erstandenen frischen Gamberi in Olivenöl und Knoblauch zu, dazu gibt es ein leckeres Brot nach Rezept aus der Region und gekühlten Weißwein aus Apulien.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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