Kreuzspinnenallee

Alle paar Tage bekommen wir nach dem Aufwachen unruhige Füße, der Bewegungsdrang wird übermächtig. Heute ist der Leuchtturm (wichtiges Feuer für die Schifffahrt, die die Insel im Süden passeren)der Insel als Ziel entdeckt. In den Büchern ein leichter Weg für eine halbe Stunde, mit schönem Ausblick. Per Dingy machen wir uns auf den Weg zum „Einstieg“, dieser ist nicht so einfach zu finden, die Esel müssen sich den Weg wohl selber suchen. Großes Hinweisschild: Betreten verboten, nur mit schriftlicher Genehmigung der Verwaltung in Methoni, achtung Jagdbetrieb, häää??? Wir lassen uns nicht so leicht abhalten und hinter einer verrottenden Fischerhütte, werden wir vermeintlich fündig. Wir orientieren uns an einer Wasserleitung und stapfen los. Lautstarkes Rasseln der Zikaden und Monster-Kreuzspinnen (bis 6 cm lang) begleiten uns „engmaschig“. Unglaublich, so große Exemplare konnten wir live noch nicht bestaunen. Die Netze finden sich alle paar Meter von einer Seite des Weges auf die Andere, manchmal ist tiefes Bücken angesagt, um die „Lieben“ nicht zu stören, hat auch was von Indiana Johnes. Später finden wir dann auch einen durch rote Punkte gekennzeichneten Weg, der steil aufwärts direkt zum Leuchtturm führt. Hier gibt es ein Gebäude, das leider komplett dem Verfall überlassen wird, nur das Leuchtfeuer funktioniert noch über Solarpaneele gespeist, obwohl auch dieses schon recht mitgenommen aussieht.

Porto Longos mit Kreuzspinnenallee

Porto Longos mit Kreuzspinnenallee

Doch der Blick ist grandios, von hier bis Tunesien, nur Wasser. Draußen ziehen die „Großen“ ihre Bahnen. Wieder zurück waren wir mal eben eineinhalb Stunden auf steiniger Strecke unterwegs, außer ein paar Ziegen und Gämsen keine weitere Bewegung. Jetzt, fast gegen Mittag, haben wir uns ein anständiges Frühstück und ein erfrischendes (und von Spinngeweben reinigendes) Bad verdient.

Dann geht es weiter nach Koroni im Messiniakos Golf, Anker rein, Essen machen, ab in die Koje.

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