bizzare Badebucht

Heute sind wir in Kyparissia angekommen. Nicht ohne am Nachmittag – während der Wind eingeschlafen war –  in einer wunderschönen Badebucht, einen Stop für einen erfrischenden Sprung in das nicht mehr ganz so kühle Naß einzulegen. Die Aussicht vom Boot ist grandios zu nennen. Die hohen Berge gehen hier bis fast an den mit feinem Kies bedeckten Strand und es gibt nur eine Zufahrt über eine Passstraße, die als tiefe Schlucht am Wasser ausläuft. Leider eignet sich diese Bucht nicht zum Übernachten und wir nutzen den wieder einsetzenden Wind zur Weiterfahrt. zwei Stunden später laufen wir in die Bucht von Kypaeissia und entdecken, ganz versteckt, einen Segler vor einer kleinen Kapelle. Als wir darauf zulaufen, bedeutet uns der französische Segler den Anlegepunkt, denn es gibt nur Festmacher für zwei Boote, glück muß man haben. Kapelle mit Kai, sonst nur Wald um uns herum. Wir laden den hilfsbereiten Franzosen zum kühlen Bier ein und lassen uns den Weg ins Dorf erklären, als Revierkenner versorgt er uns auch noch gleich mit einigen Tipps. Es ist sehr heiß heute und wir versuchen das erste Mal im Cockpit zu schlafen. Polster werden gerichtet und Kopfkissen aufgeblasen, um die harte Bank etwas bequemer zu machen. Dagmar zieht später die weichen Polster der Koje vor, ich halte aus und brauche am Morgen eine umfangreiche Entspannungsgymnastik, um in Schwung zu kommen.

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