Ankunft

Gestern sind wir in Cavtat/Kroatien eingelaufen. Ein herrlicher Naturhafen. Wir laufen den Zollkai an, um die Formalitäten zu erledigen und fragen den Hafenmeister nach einem Liegeplatz „80 € plus 50 € Wasser und Strom – pro Nacht versteht sich und ohne Sanitäreinrichtung – und der Taucher zum Entwirren des Ankersalates 150 €“, gibt er unwirsch und sichtlich genervt von sich. Ungläubig frage ich, ob ich das richtig verstanden hätte und er wiederholt das gesagte eine Spur drastischer. Hier will man kleine Fische wie uns nicht haben und wir haben keine Lust auf schlecht gelaunte Hafenmeister-Machos. Wir gehen Anker auf und verholen uns in die nahegelegene Bucht Tiha, gegen alle Winde geschützt, mit dem Dinghi fünf Minuten bis in die Stadt, die sich mit engen autofreien Gassen und einer touristisch gut erschlossenen Hafenmeile zeigt – Hafenmacho, dein Kai brauchen wir nicht. Wir geben unserem Bewegungsdrang nach und umrunden die Halbinsel, erkunden die engen Gässchen und freuen uns über die fast trockene, gelungene Überfahrt.

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